Mauritzviertel
 

Unser schöner Stadtteil Mauritz liegt östlich der Innenstadt. Er stellt sich heute als beliebtes Wohnquartier, eingebettet im Grünen dar. Der Name leitet sich von der Kirche St. Mauritz ab, die vor den Toren der Stadt Münster im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Das mit ihr verbundene Mauritius-Patrozinium hat wiederum Wurzeln in Magdeburg. Man nimmt an, dass der Sakralbau unter Bischof Friedrich I errichtet wurde, der zuvor Domprobst und schließlich Erzbischof in Magdeburg war. Die bischöfliche Gründung war Ausgangspunkt für die Benennung der gesamten Gemarkung St. Mauritz, die sich bis nach Gelmer hoch erstreckt.

Das bestehende Ensemble rund um die Kirche strahlt Würde aus mit seinen historischen Gebäuden und alten Linden des ehemaligen Friedhofs. Es wird nach Norden hin durch das Pfarrhaus abgerundet, dessen Bau münstertypisch gerne dem Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun (1695-1773) zugerechnet wird.

Die alte Mauritz-Freiheit umfasste ein Gebiet zwischen Hohenzollernring, Warendorfer Straße und Mauritz-Lindenweg. Der Bereich war eingefriedet und hatte zu den verschiedenen Himmelsrichtungen Tore. Zwei Pfeiler stehen noch am Mauritz-Lindenweg, einer schmückt heute das Foyer der Augenärtzepraxis am Franziskus-Hospital (direkt neben dem Gemeindesaal der St.Mauritz-Kirche). Er stand einer Verbreiterung der Fahrbahn der Warendorfer Straße im Wege. Ein dritter Zugang befindet sich direkt an der Fußgängerampel über den Hohenzollernring. Die früher geltende, weltliche Strafverfogungsfreiheit in diesem Gebiet gilt heute allerdings nicht mehr!

Bereits im Jahre 1875 verlor Mauritz seine politische Selbständigkeit und gehört heute zum Stadtbezirk Mitte. Das Quartier bildet ein Dreieck, das im allgemeinen nach Osten mit dem Dortmund-Ems-Kanal, südlich durch die Manfred-von-Richthofen-Straße und nach Norden von der Warendorfer Straße abgegrenzt wird. Östlich des Kanals schließt sich rund um die Maikottenhöhe das Wohngebiet Mauritz-Ost an, das allerdings nicht mehr zu unserer Ortsunion gehört.

Die besondere Stellung des Stadtteils spiegelt sich unter anderem sprachlich wieder: Im 19. Jahrhundert sprach man gerne französisiert von "Maurice". Bis heute heißt es für alles Geschehen in unserem Stadtteil: "auf Mauritz" anstelle vom sonstigen deutschen "in Mauritz" .

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